EIB - Ein innovatives System für Ihre Gebäude und Systemtechnik!

Bereits in den 80er Jahren sind von verschiedenen Firmen Überlegungen zur Bustechnologie in der Installations und Gebäudetechnik eingeleitet worden. Damals hat man erkannt, dass die Einführung von verschiedenen herstellerspezifischen Bussystem einer breiten Markteinführung im Wege stehen würden. So haben sich im Jahre 1990 führende Hersteller der Installationstechnik im Rahmen der European Installation Bus Association (EIBA) und später der Konnex Association zusammengeschlossen, um einen Standart in den Markt einzuführen. Der Europäische Installationsbus (EIB) war geboren.

Heute gibt es nahezu 4000 Produktgruppen von über 110 Firmen. EIB ist der erste offene Weltstandart, der in Europa durch die EN50090 geregelt wird.

In der EIB-Technik werden Schaltsignale von sogenannten Sensoren, wie Tastern, Windwächtern, Regen oder Lichtsensoren oder CO²-Meldern gesendet, die von sogenannten Aktoren empfangen werden. Verbraucher, wie Steckdosen, Lampen oder elektrischen Fensteröffnern, werden an die Aktoren angeschlossen und schalten bei den entsprechenden Befehlen den Strom durch. Diese Schaltbefehle werden durch eine Steuerleitung übertragen, die mit einer Steuerspannung von max. 29V Gleichspannung arbeitet.

Die Schaltbefehle werden in einer standarisierten Software, der EIB-Tool-Software (ETS), den Aktoren zugewiesen. Die ETS wird von der EIBA bereitgestellt und sichert so die problemlose Zusammenarbeit der Komponenten der verschiedenen Hersteller. Alle grösseren Hersteller bieten mitlerweile EIB-kompatible Geräte an.

Dank der Software ist es jederzeit einfach und problemlos möglich, Schaltungen zu ändern, bei denen zuvor die Installation geändert werden musste. Auch können mehrere Verbraucher schnell und unkompliziert einem Sensor zugeordnet werden. Beispielsweise können so Fenster automatisch geschlossen werden, wenn es regnet. Auch Jalousien und/oder Markisen können automatisch eingefahren werden, wenn die Windstärke zunimmt.

Doch EIB bietet noch mehr.
Verschiedene Gewerke können über ein einheitliches System miteinander kommunizieren, so dass Fenster automatisch geöffnet werden können, wenn die CO² Konzentration in einem Raum zu gross wird. Gleichzeitig kann die Heizung ausgeschaltet werden, um Kosten zu sparen. Auch eine Ankopplung an die Schliessanlage ist möglich. So werden offene Fenster geschlossen, falls eine Tür abgeschlossen wird.

Gerne sind wir bereit, Ihre Wünsche aufzunehmen und erstellen für Sie ein auf Sie zugeschnittenes Angebot.